Günter Marnau,Fotokunst 

Wasser auf dem Fußboden, Füße nass? Möchte man dann den Raum verlassen, ihn aufgeben?

Neues wagen? Einfach weil es ungemütlich wurde? Ungemütliches ungemütlich lassen und nix neues wagen?

Mal so ein wenig von da oder dort schauen. Ist da was? Etwas für mich? Etwas nicht für mich?

Erst mal eine ruhige Position finden, ausgewogen, ein ruhiger warmer Punkt ähnlich dem, den Castaneda empfiehlt zu finden. Nur, hat der denn tatsächlich den Weg beschritten oder ist er nur im Ring herum gewandert?
Fragen, so viele wie Antworten. Sie dürfen nicht so schwer sein, sonst verschluckt man sich am Griesbrei.

Scheint da nicht hinter der Tür die Sonne? Statt nassem, feuchten Wasser ist nun ein warmer grüner Rasen auf dem Fußboden. Die nackten Füsse freuen sich fürchterlich.

Näher kommt die Tür, näher und dann ein Stück zur Seite. Wie gefährlich wird es werden?


Lieber noch einmal von weiter weg - so überblicksmäßig - einen Blick werfen. Nichts übereilen.



So viele Möglichkeiten etwas richtig und falsch zu machen. Welche Tür ist jetzt die Richtige? Welche? Ist da mehr als eine? Sind das alles meine?


Aber wird es auf Dauer genügen einfach nur die Augen in Richtung Decke zu verdrehen?

Immerhin gibt es dort Erleuchtung.